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Chronik- und sportliche Erfolge


Sportliche Erfolge


1. Bundesliga (1991/92 SC Cottbus)
DDR-Oberliga (1985/86 und 1988/89 als Lok RAW Cottbus)
2. Bundesliga (1992-1995 und 2000-2003 und 2007/08
als SC Cottbus, USV Cottbus und LHC Cottbus)

Handball-Regionalliga-Nord-Ost: Meister der Saison 2006/07 und Aufstieg in die 2. Liga

Oberliga-Ostsee-Spree: Meister der Saison 2011/12 und Aufstieg in die 3. Liga

Durchmarsch von der Verbandsliga in die Regionalliga
(1996/97 als HC Cottbus)

Deutscher B-Jugend-Meister (1997 als USV Cottbus)
Deutscher Schulmeister 2016 als LHC Cottbus

Chronik


Der Lausitzer Handballclub Cottbus, ein neuer Verein in der Cottbuser Handballgeschichte, wurde am 1.7.2003 gegründet und hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Tradition des Handballsportes in der Lausitz fortzusetzen. Bewusst wurde im Vereinsnamen die "Lausitz" verankert, um die Identifikation mit der Region zum Ausdruck zu bringen.

War die Lausitz in den fünfziger und sechziger Jahren im Großfeldhandball vorwiegend durch die Vereine aus Weißwasser, Schleife, Krauschwitz und Rietschen in der DDR Handballszene erfolgreich vertreten, setzten Vereine aus Cottbus, Lübbenau, Hoyerswerda und Guben die sportlichen Akzente in den achtziger und neunziger Jahren. Dabei gelang es der Männermannschaft von Lok RAW Cottbus, in den Jahren 1985/86 und 1988/89 in der höchsten Spielklasse der damaligen DDR ihre Visitenkarte für jeweils ein Jahr abzugeben.

Mit dem Zusammenschluss beider deutscher Handballverbände, spielten die Männer des SC Cottbus (hervorgegangen aus LOK RAW Cottbus) in der Saison 1991/92 für eine Saison in der 1. Bundesliga. Zuschauerzahlen von bis zu 2.000 in der damaligen Spielstätte „Stadthalle Cottbus“ waren keine Seltenheit und zeigten, dass bei entsprechender Leistung und Spielklasse ein riesiges Zuschauerpotential in der Stadt Cottbus und der Region besteht.
Weitere drei Jahre in der 2. Bundesliga, Spielort Sporthalle Poznaner Straße, folgten.

Nach dem Abstieg in die Regionalliga gelang es den inzwischen als USV Cottbus spielenden Männern im Jahr 2000, in die 2. Bundesliga aufzusteigen, welcher der Verein bis zum Abstieg im Jahr 2003 angehörte. Durch Unkenntnis und Selbstüberschätzung der Verantwortlichen, hatte sich der Verein auch finanziell erledigt.

Der im Januar 1995 gegründete HC Cottbus schaffte über die Landes- und Verbandsliga Brandenburg den Sprung bis in die damalige Regionalliga (3.Liga) und hatte selbst Ambitionen in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Der Verein etablierte sich mit zahlreichen Spielern vieler weiterer ehemaliger Cottbuser Vereine schnell als feste Handballgröße in der Stadt und alsbald auch überregional. Mit der Verpflichtung der Cottbuser Handballikone Fred Mellack, zunächst als Spielertrainer und später als Trainer, begann eine Erfolgsgeschichte, die ebenfalls finanziell bedingt für den HC vor der Tür zur 2. Bundesliga endete. Der innerstädtische Wettbewerb um die Nummer 1 endete mit der Niederlage beider Clubs und des letzten großen Derbys.

Der große Einsatz und Zusammenhalt seiner Mitglieder ermöglichten es dem HC bis dahin, sich auch im Jugendbereich derart zu profilieren, dass der Aufstieg in die Juniorenbundesliga nur aus finanziellen Gründen nicht vollzogen werden konnte. Auch beim HC Cottbus führte letztlich die gefährliche Mischung aus Erfolgsstreben und finanziellem Harakiri zum Ende des Vereins und öffnete damit die Türen zur Fusion der beiden großen Cottbuser Handballvereine.

Egoistisches Vereinsdenken verhinderte über Jahre eine sportliche und wirtschaftliche Konzentration im Cottbuser Handball. Erst die wirtschaftlichen Schwierigkeiten beider Vereine zwangen die Vereinsführungen ab Oktober 2002 ernsthafte Bemühungen Veränderungen anzugehen. Unter dem Motto „Wir wollen jeden mitnehmen, alle sollen sich im neuen Verein wiederfinden“ wurde über Monate die Gründung des neuen Vereins in Angriff genommen.

Am 01.07.2003 starteten zwei Männermannschaften und vierzehn Nachwuchsmannschaften im weiblichen und männlichen Bereich in den Trainings- und Wettkampfbetrieb.

Das Vorhaben, die zwei verschuldeten Vorgängervereine könnten ihr gemeinsames Know-how an Spielern, Trainern, Fans und Sponsoren vereinen, um ein starkes Handballzentrum für Brandenburg in der Lausitz zu etablieren, erwies sich mit den handelnden Akteuren als nicht umsetzbar. Mit der Fehlentscheidung, die Cottbuser Handballgrößen und Trainer Norbert Thormeier und Fred Mellack im Saisonverlauf 2005 durch den bekannteren Dietmar Rösicke zu ersetzen, begann der Fastuntergang des Cottbuser Handballs. Durch den Zukauf von immer mehr Legionären und der massenhaften Verschwendung von nicht vorhandenem Geld, geriet der junge LHC Cottbus bereits in schwere Nöte. Der so erkaufte Bundesligaaufstieg 2007 war das letzte helle Leuchten des Profihandballs in Cottbus, bevor der nun finanziell-vorbestimmte Niedergang bis in die Oberliga begann.

Missgunst, übersteigertes Geltungsbedürfnis und wirtschaftliche Ahnungslosigkeit führten den Verein bereits 2009 in die Insolvenz. Die Abwanderung vieler Talente und der Zusammenbruch der bis dahin kommerziellen Strukturen machten den Erhalt des traditionellen Profihandballs in Cottbus unmöglich. Regionale Sponsorenpartner wie die Gebäudewirtschaft Cottbus und die Sparkasse-Spree-Neiße, die Verantwortlichen um den späteren Präsidenten Lothar Kubitz sowie erneut Norbert Thormeier im Sportlichen-Bereich, ermöglichten den Fortbestand des Lausitzer Handballclub Cottbus. Thormeier und sein Co-Trainer, der heutige Sportliche-Leiter des LHC, Marcel Linge, bauten um verbliebene Nachwuchsspieler sowie einige Rückkehrer ein neues Team auf, das zwar im Verlauf zweimal am Klassenerhalt in der 3.Liga scheiterte, jedoch mittlerweile zu den publikumswirksamsten und spielstärksten Teams der Oberliga-Ostsee-Spree gehört.

Durch die Rückkehr des ehemaligen SC und USV-Trainers Peter Melzer an die Lausitzer Sportschule, konnte auch die traditionsreiche und erfolgreiche Talenteausbildung wiederbelebt werden. Mit Spielern wie Georg Pöhle, Tom Seifert, Kevin Lux, Johannes Trupp und weiteren Talenten, ist der Cottbuser-Handball auch aktuell in den Bundesligen vertreten. Der jährliche Verlust von Leistungsträgern und deren Kompensation durch Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ist zur Cottbuser Doktrin geworden. Das Oberligateam setzt sich aus Spielern zusammen, die in der Lausitz das Handballspielen erlernt haben.

Im LHC Cottbus trainieren und spielen in der Spielzeit 2016/17 drei Männer-, ein Frauen und Nachwuchsteams von der Vorschule bis zur A-Junioren-Bundesligamannschaft. Gut 2/3 der rund 260 Vereinsmitglieder gehören dem Nachwuchsbereich an, mehr als 100 allein dem Bereich Breitensport. Als Finanzier und Strukturpartner betreibt der LHC Cottbus einen Leistungsstützpunkt des Landes an der Lausitzer Sportschule und investiert darin den Großteil seines Jahresetats.

Im Jahr 2016 konnte der LHC Cottbus aus eigener Kraft die letzten Verbindlichkeiten tilgen, die durch das unverantwortliche Handeln früherer Akteure entstanden waren. Die Rückkehr in die Bundesliga erscheint dennoch illusorisch, finanziell und strukturell wird man derzeit unter größtem Kraftaufwand den Anforderungen der 4.Liga gerecht. Die Stärkung des Breitensports und des Vereinslebens, der Erhalt der Sportart in der Stadt sowie der Erhalt des Leistungshandballs sind die aktuell wichtigsten Arbeitsziele.

Nach Jahren der Abstinenz, ist zudem auch der Frauenhandball erfolgreich aufs Cottbuser Parkett zurückgekehrt. In der Saison 2016/17 spielt das Team sehr erfolgreich in der 5.Liga.





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